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DemenzRatgeber

Unruhe und Weglaufen bei Demenz: Ursachen und was hilft

Ständiges Umhergehen, der Drang, „nach Hause“ zu wollen, oder nächtliche Unruhe belasten Betroffene und Angehörige gleichermaßen. Wer die Ursachen kennt, kann besser darauf eingehen.

Warum Menschen mit Demenz unruhig werden

Fachleute sprechen statt von „Weglaufen“ oft von Hinlauftendenz: Betroffene laufen nicht weg, sondern wollen irgendwohin – zur früheren Arbeit, nach Hause oder zu einem vertrauten Menschen. Häufige Auslöser sind:

Was im Alltag hilft

Vorsorge für den Notfall

Wenn ein Mensch mit Demenz vermisst wird

Suchen Sie zuerst vertraute Orte ab und rufen Sie dann ohne Zögern die Polizei unter 110. Bei Menschen mit Demenz wird sofort gesucht – Sie müssen nicht abwarten.

Was rechtlich zu beachten ist

Abschließen, Bettgitter oder Medikamente zur Ruhigstellung gelten als freiheitsentziehende Maßnahmen. Sie sind nur mit Einwilligung der betroffenen Person oder mit Genehmigung des Betreuungsgerichts zulässig. Gute Begleitung kommt in den meisten Fällen ohne solche Maßnahmen aus.

So gehen wir in unseren Wohngemeinschaften damit um

Unsere Seniorenwohngemeinschaften sind keine geschlossenen Einrichtungen. Unser Pflegeteam begleitet Spaziergänge, kennt die Gewohnheiten jedes Bewohners und achtet auf Auslöser für Unruhe. Ob eine Wohngemeinschaft bei starker Hinlauftendenz passt, besprechen wir offen im Vorgespräch. Mehr über unseren Schwerpunkt Demenz.

Häufige Fragen

Warum wollen Menschen mit Demenz weglaufen?
Meist steckt ein Bedürfnis dahinter: Bewegungsdrang, Langeweile, Schmerzen, Überforderung oder die Erinnerung an frühere Aufgaben. Fachleute sprechen deshalb von Hinlauftendenz.
Was tun, wenn ein Mensch mit Demenz vermisst wird?
Zuerst vertraute Orte absuchen und dann sofort die Polizei unter 110 verständigen. Ein aktuelles Foto hilft bei der Suche.
Darf man einen Menschen mit Demenz einschließen?
Einschließen ist eine freiheitsentziehende Maßnahme. Sie ist nur mit Einwilligung der betroffenen Person oder mit Genehmigung des Betreuungsgerichts erlaubt.

Sie möchten mehr über die Begleitung bei Demenz erfahren?

Wir beraten Sie kostenlos – telefonisch oder bei einem Besuch in einer unserer Wohngemeinschaften.

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