Anzeichen, dass das Zuhause nicht mehr reicht
- Sicherheit ist gefährdet: Herd oder Wasser bleiben an, Türen offen, es kommt zu Stürzen.
- Grundbedürfnisse kommen zu kurz: Essen, Trinken, Körperpflege oder Medikamente werden vergessen.
- Der Tag-Nacht-Rhythmus kippt: nächtliche Unruhe, Umherlaufen, Verwechslung von Tag und Nacht.
- Rückzug und Einsamkeit: Kontakte gehen verloren, die Stimmung wird gedrückt oder ängstlich.
- Angehörige sind am Limit: Erschöpfung, Schlafmangel, Konflikte mit Beruf und Familie.
Treffen mehrere dieser Punkte zu, ist es sinnvoll, sich über eine neue Wohnform zu informieren – auch wenn der Umzug noch nicht sofort ansteht.
Warum ein früher Umzug oft leichter fällt
Je früher der Wechsel gelingt, desto besser können sich Menschen mit Demenz an die neue Umgebung gewöhnen. Sie können ihr Zimmer mit einrichten, neue Gesichter kennenlernen und Routinen aufbauen, solange das Gedächtnis dafür noch Halt bietet. Ein Umzug in einer akuten Krise – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt – ist dagegen meist belastender.
So gehen Sie vor
- Gespräch suchen: Beziehen Sie Ihre Angehörige oder Ihren Angehörigen so weit wie möglich ein – mit einfachen Worten und ohne Druck.
- Pflegegrad prüfen: Ein aktueller Pflegegrad ist die Grundlage für die Finanzierung. Siehe Pflegegrad bei Demenz.
- Beraten lassen und besichtigen: Schauen Sie sich die Wohngemeinschaft gemeinsam an und stellen Sie Ihre Fragen.
- Einzug vorbereiten: Vertraute Möbel, Fotos und Gegenstände erleichtern das Ankommen.
Häufige Fragen
Wann sollte ein Mensch mit Demenz nicht mehr allein leben?
Ist ein früher Umzug in eine Demenz-WG sinnvoll?
Kann man eine Wohngemeinschaft vorher ausprobieren?
Sie sind unsicher, ob der Zeitpunkt gekommen ist?
Sprechen Sie mit uns – wir beraten Sie kostenlos und zeigen Ihnen gern eine unserer Wohngemeinschaften.